Mittwoch, 25. August 2010

Termin des 11. Ideen-Salons: 22. Oktober 2010

Moritz Schott will nicht mehr. Er möchte nicht mehr ständig auf der Suche sein. Er will finden.

image Seine Interessen sind vielfältig. Deshalb verbringt er immer wieder Zeit damit herauszufinden, ob es Angebote gibt, die ihn interessieren. Das könnte die Wiederholung eines alten Films im Kino sein; das könnte eine Theateraufführung mit seinem Lieblingsschauspieler sein; das könnte aber auch ein bestimmtes Buch zu einem bestimmten Maximalpreis sein. Ach, es gibt soviel, nach dem man googlen oder in speziellen Suchmaschinen wie Amazon suchen kann.

Die Daten sind verfügbar – aber man muss sie sich halt zusammensuchen. Das ist umständlich, weil man es immer wieder tun muss. Das ist nervig, weil nicht alle Angebote so einfach zu prüfen sind wie die eines online Buchhändlers. Und genau darauf hat Moritz Schott nun keine Lust mehr. Deshalb hat er eine Idee. Die möchte er dem Ideen-Salon vorstellen.

Wie wäre es, wenn man nicht mehr hier und da und dort suchen müsste, sondern schlicht und einfach informiert würde, sobald es Angebote passend zu den persönlichen Interessengebieten gibt?

Moritz Schott würde sich über Feedback zu seiner Vision einer Internetdienstleistung, die Finden hilft, statt die Suche zu erleichtern, freuen. Welche Angebote könnte solch ein Dienst finden, wie müsste die Bedienung für hohe Akzeptanz aussehen, was ließe sich noch darumherum an Nutzen bieten?

Organisatorisches

Am Freitag 22. Oktober 2010 um 19:00h soll es wieder soweit sein: der Hamburger Ideen-Salon lädt ein in dieKüchenwerkstatt in Uhlenhorst, http://www.kuechenwerkstatt-hamburg.de/.

Der Eintrittspreis ist unverändert: 5 EUR sind bei der Küchenwerkstatt zusammen mit dem persönlichen Verzehr zu entrichten.

Anmeldung bitte bis 15. Oktober per Email an ralf.westphal (at) ideen-salon.de

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend über eine mögliche Zukunft des Internets.

Montag, 28. Juni 2010

Sichtachsen legen – Ideen-Einzelberatung in Berlin

image Das Labor für Entrepreneuship in Berlin hat nun auch einen Versuch zur “Ideen-Beratung” gestartet. Das Format ist einfach:

- Ein Idee-Inhaber stellt seine Idee in 10-15 Minuten vor – das kann vor einer Umsetzung sein, aber auch danach.

- Dann stellt Prof. Günter Faltin vor, was er anders machen würde. Dazu hat er im Vorfeld eine kleine Mindmap erarbeitet:

image

Die zeigt alternative “Sichtachsen”, auf denen man die Idee betrachten kann.

Das ganze dauert ca. 30 Minuten.

Eine hübsche Idee. Von Prof. Faltin persönlich beraten zu werden, empfinden die Ideen-Inhaber sicherlich auch als gewisse Adelung ihrer Idee.

Allerdings ist fraglich, ob dieses Verfahren – die “Sichtachsen-Technik” - bzw. das Setting, in dem das Verfahren angewandt wird, den Ideen-Inhabern wirklich etwas bringt.

Zum einen äußert nur ein Außenstehender seine Sichtweise auf die Idee.

Zum anderen ist das Verhältnis zwischen Ideen-Inhaber und Berater Prof. Faltin augenscheinlich nicht symmetrisch. In den bisher erschienenen Beratungen ist der Ideen-Inhaber andächtig still während der “Belehrung”. Und auch naher will keine echte/lebhafte Diskussion aufkommen. Denn undiskutiert sollten die Vorschläge auch eines Prof. Faltin nicht akzeptiert werden. In Bezug auf die Ideen ist er immerhin der Laie.

Der Gedanke einer “Ideen-Beratung”, für den auch der Ideen-Salon steht, scheint trotz Mindmap-Unterstützung also nicht ganz “erblühen zu können”. Schade. Aber vielleicht kann das Labor weiter experimentieren und findet den Weg zu einer breitbandigeren Ideen-Förderung.

Bisher erschienene Beratungen